Im November 2017 sind wir, Alexander und Stefan Neskakis, nach Kreta geflogen, um unsere Oliven zu ernten. Die Reise war ein voller Erfolg. Wir sind nicht nur mit frischem Olivenöl zurückgekehrt. Wir haben auch viel gelernt und unser Respekt vor diesem wunderbaren Naturprodukt ist noch einmal gewachsen!

Alexander und Stefan auf Kreta bei der Ernte
Vor der Ernte

Im November kann die Ernte beginnen. Die Bäume hängen voller Oliven. Sie sind noch grün und unreif. Aber so soll es sein! So entsteht das beste Öl: 

 

Agourolado!

 


Die Bäume stehen an steilen Hängen. Eine Ernte mit Maschinen ist nicht möglich. 

Als erstes breiten wir daher Netze unter den Bäumen aus.

Dann werden die Bäume "gekämmt". Früher war dies ein rein manueller Prozess. Heute hilft uns die Technik ein wenig.  Jeder Ast wird einzeln gekämmt und die Oliven fallen herunter in die Netze.

Jetzt sind die Oliven im Netz. Eine tolle Ernte. Fast nur grüne Oliven. Auch ein paar Zweige und Blätter sind dabei. Aber das ist nicht schlimm. Die werden wir noch entfernen.


Zuerst holen wir die größeren Zweige mit einem großen Rechen aus den Oliven. Dann füllen wir die Oliven in Säcke.


Die vollen Säcke müssen zur nächsten Straße getragen werden. Also entweder den Berg rauf oder runter. Jeder Sack wiegt 40 kg. Eine Knochenarbeit!


Am Ende des Tages weiß man, was man getan hat! (Und die Klamotten sind auch dreckig :)


Jetzt werden die Säcke auf einen Pickup geladen und zur Presse gefahren.

Die Oliven werden so schnell es geht verarbeitet. Auf schonende Weise wird das Olivenöl natürlich kalt extrahiert. Heutzutage geschieht dies mit modernen Maschinen. So setzen wird beispielsweise auf die Extraktion mit Zentrifugen!


Das Ergebnis unserer Arbeit: frisches, grünes Gold! 

Wir werden das Olivenöl der frischen Ernte in wenigen Tagen zum Verkauf im Versand anbieten. 

 

Bis dahin finden Sie uns auf dem Weihnachtsmarkt auf Schloß Merode